Fitmacher Fleisch
Die Ernährung mit Fleisch wird aus gesundheitlicher Sicht immer noch mit Risiken in Verbindung gebracht. Mit diesem Beitrag soll anhand von Fakten dargelegt werden, dass der Verzehr von Fleisch kein Gesundheitsrisiko birgt. Fleisch macht weder dick noch krank.
Im Gegenteil, der Appetit auf Fleisch ist biologisch sinnvoll, denn mageres Fleisch ist kalorienarm, liefert gleichzeitig hochwertiges Eiweiß, dazu die lebens notwendigen Vitamine, reichlich Eisen, Zink und andere Mineralstoffe sowie wertvolle einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Aber man sollte bei der Zubereitung, auch aus Genussgründen, schonende Garmethoden bevor zugen.
In zahlreichen Fachpublikationen ("Täglich Fleisch auch der Mensch braucht eine artgerechte Ernährung" und "Glücklich und schlank") wurde dargelegt, dass die artgerechte Ernährung mit Fleisch, Geflügel und Fisch wichtig für die Lebensqualität ist. Der Endverbraucher sollte seine Prioritäten überdenken und entsprechend mehr Geld für hohe Nahrungs qualität und damit nicht zuletzt auch für eine hohe Nahrungssicherheit einzusetzen.
Die Küche unserer südlichen Nachbarländer zeigt und beweist, dass die Ernährung mit Fleisch und die Reduzierung von stärke- und zuckerreichen Sätti gungsbeilagen und anderen süßen Kohlenhydrat quellen das Risiko für Stoffwechselstörungen und Übergewicht minimiert und damit auch unseren Zivilisationskrankheiten vorbeugt.
Fleisch gehört deshalb zu einer ausgewogenen Ernährung dazu. Der Verzehr von 150 g pro Tag ist empfehlenswert. Eine solche Menge ermöglicht es, sich auf einfachste Weise gesund zu ernähren.
Die wichtigsten Nährstoffe für den menschlichen Organismus:
Proteine: Diese bestehen aus 20 Aminosäuren. 8 davon kann der menschliche Körper nicht selbst erzeugen. Sie müssen über die Nahrung aufgenommen werden. Im Fleisch sind alle essentiellen Aminosäuren im richti gen Verhältnis zueinander vorhanden.
Mineralstoffe sind anorganische Elemente, die für den strukturel len Aufbau harter (Knochen) und weicher (Muskeln) Körpergewebe benötigt werden. Hauptelemente sind: Kalzium, Phosphor, Magnesium, Eisen, Jod und Kalium. Spurenelemente sind: Kupfer, Kobald, Mangan, Fluor, Zink und Selen. Alle vorgenannten Mineralstoffe sind im Fleisch in hohen und häufig in gut resorbierbaren Mengen zu finden.
Vitamine: Diese organischen Verbindungen spielen hauptsäch lich im Enzym-System eine Rolle und aktivieren den Stoffwechsel von Proteinen, Kohlenhydraten und Fetten. Ohne Vitamine ist die Aufspaltung und Bewertung von Nahrung nicht möglich. Zu den fett löslichen Vitaminen zählen Vitamin A, 0, E, K. Unter wasserlösliche Vitamine fallen Vitamin C und die Vitamine des B-Komplexes. Fleisch besitzt relativ hohe Gehalte an Vitamin B1, B2 und B12. Auch die Gehalte an Vitamin A, E und C sind als hoch anzusehen.
Kohlenhydrate: Sie sind neben Fett, Proteinen und Alkohol die Hauptlieferanten für Energie. Sie lassen sich in Stär ke und Zucker unterscheiden. Fleisch ist arm an Kohlenhydraten. Diese Tatsache ist vielen Konsu menten nicht bekannt.
Fette: Sie gehören zu den energiereichsten Nahrungsstoffen. Fleisch enthält viel weniger Fett als oft angenommen wird. Der magere Muskelfleischanteil vom Schwein liegt beispielsweise heute bei 55 % - 60 % Aber Muskelfett enthält - im Gegensatz zu den weit ver breiteten Vorurteilen überwiegend ungesättigte Fettsäuren. Vor allem liefert Fleisch - vor allem bei artgerechter Tierhaltung und "grünem Futter" - interessante Mengen an den so wichtigen hochungesättigten Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren. |